FV 1920

Wiesenbach e.V.

Historie des FV Wiesenbach.

 

Man schrieb das Jahr 1909, als in Wiesenbachs Nachbargemeinde Breidenbach der erste Fußballverein des Hinterlandes gegründet wurde. Weil die Breidenbacher ein Spiel auszutragen hatten, fand sich Wiesenbachs Jugend unter den Zuschauern ein. Das Zuschauen konnte auf die Dauer die kräftigen Wiesenbacher Burschen aber nicht befriedigen. Sie bekamen selbst Lust, das rollende Leder über den Rasen zu treiben. Zunächst aber war das noch nicht möglich - der Ball bestand vorerst noch aus harten Steinen, Rollmopsbüchsen und ähnlichen Gegenständen, die man sich während der gemeinsamen Sonntagsspaziergänge von Straßenseite zu Straßenseite zuspielte, was sich zwar fördernd auf den sportlichen Eifer auswirkte, jedoch weniger vorteilhaft für die kostbaren Schuhe war. Es war im Jahr 1919, als sich an einem Sonntagmorgen die hoffnungsvollen Wiesenbacher Zukunftsfußballer im Ausflugslokal Fritz Jakob zusammenfanden und bei einem kühlen Bierchen mit den Worten "Dos muß annerscht wern!" das Ende des Steinfußballzeitalters beschlossen. Und es wurde "annerscht":


Im Jahre 1920 wurde die offizielle Gründung des FV Wiesenbach vollzogen und Friedrich Seibel zum ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt.

 Mit der Gründung und dem Anschluß an den Fußballverband war es natürlich nicht getan. Trikots, Hosen und Schuhe mussten für die Spieler beschafft werden. Vereinskasse oder Unterstützung durch irgendeine sportfreudige Organisation gab es nicht, die Spieler mussten für ihre Ausrüstung selbst aufkommen. Da das Bargeld vor 75 Jahren längst nicht so flüssig war wie heute, konnte es sich kein Spieler leisten. eine erstklassige Ausrüstung zu kaufen. Noch einigermaßen brauchbare Straßenschuhe ergaben durch "Umbau" Fußballschuhe. Ein richtiger Verein brauchte aber auch Spielkleidung. Für die Trikots reichte das Geld gerade noch, nicht mehr aber für die Hosen. Auch hier fand man einen Ausweg: langbeinige Unterhosen wurden kurzgeschnitten und das, was bei Unterhosen des männlichen Geschlechts gewöhnlich offen ist, zugenäht. Bei einigen ging die Begeisterung sogar so weit, das sie die vielgeliebten weißen Kirmeshosen in Fußballhosen umwandelten. Und dann war es endlich soweit. Die Mannschaft stand und war wohl ausgerüstet, so das das erste Spiel steigen konnte. Gegner war der FV Wallau. Die Wiesenbacher stellten erstmals "Nehmerqualitäten" unter Beweis, sie verloren beim Debüt mit 0:7. Nun, die Fußballmannschaft war um der sportlichen Betätigung willen aufgestellt worden und nicht, um unbedingt zu siegen.


Der Fußballverein konnte aber nicht immer auswärts spielen, und so musste man für einen eigenen Platz sorgen. Das erste Spielgelände des FV Wiesenbach lag "Auf der Billn" und wurde in Gemeinschaftsarbeit notdürftig ausgebaut, nachdem man die Grundstücksfläche von der Gemeinde nach langen, schwierigen Verhandlungen erhalten hatte. Die Gemeindeväter waren damals keineswegs begeistert von dem sportlichen Treiben der Jugend. Sie konnten wie der größte Teil der Eltern und Einwohner des Dorfes nicht einsehen. das sich 22 Leute um einen Ball zankten. Aber das hat sich geändert. Heute ist man froh, das es den FV Wiesenbach gibt, den einzigen sporttreibenden Verein im Dorf.

 Die Jungs des FV Wiesenbach hatten vor 75 Jahren keinen leichten Stand. Es gehörte schon viel Idealismus dazu, durchzuhalten und von der B -in die A-Liga und von der A- in die Bezirksliga aufzusteigen. In der Bezirksliga spielten damals unter anderem Breidenbach, Wallau, Marburg, Kirchhain, Gießen und Welzlar. Natürlich konnte man hier nicht mehr in umgewandelten Unterhosen und Straßenschuhen spielen. So wurden 1925 weiße Hemden mit blauem Aufschlag und schwarze Hosen angeschafft.


Die Lage des Bezirksligadaseins von 1925 zeigte so recht die große Begeisterung, den Idealismus und auch die Kameradschaft der Spieler untereinander. Ein großer Teil der Spieler arbeitete damals als Maurer im Westfälischen und kehrte erst samstags spät nach Wiesenbach zurück, denn einen freien Samstag gab es noch nicht. Wenn dann zum Beispiel ein Spiel gegen Kirchhain ausgetragen werden sollte, mussten die Teilnehmer um fünf Uhr am Sonntagmorgen aufstehen. Um eventuelle Langschläfer am "zu spät kommen" zu hindern, lief der Vorsitzende Karl Hainbach nicht selten schon um vier Uhr hornblasenderweise durch das Dorf, um seine Spielkameraden zum pünktlichen Abmarsch bereit zu machen. Es folgte ein Fußmarsch zum sechs Kilometer entfernten Wallau, um den Zug nach Marburg zu erreichen. Die Spieler zahlten ihr Fahrgeld selbst, und das war bei manchen Auswärtsspielen oft ein ganz beachtlicher Betrag. Aktenmappen oder sonstige Behältnisse zur Unterbringung der Sportkleidung waren noch wenig bekannt. So schnürte jeder sein Packpapierbündel, was sich bei Sonnenschein auch bestens bewährte. Bei regnerischem Wetter war dies aber von erheblichem Nachteil, denn die Umhüllung löste sich auf und der Eigentümer musste seine Siebensachen einzeln nach Hause schaffen. So glich dann oft bei der Rückfahrt das Eisenbahnabteil mehr einer Wäschetrockenanstalt als einer Einrichtung für Personenbeförderung. Im Jahre 1931 wurde der Sportplatz ausgebaut. Es gab dazu einen Kreiszuschuß in Höhe von 250 Reichsmark, 2000 Reichsmark wurden als Darlehen aufgenommen. Die Eigenleistungen überwogen natürlich bei weitem diesen Betrag. Obwohl das Spielfeld nun wesentlich verbessert worden war, erklärte ein Spieler des VfB Gießen nach einem verlorenen Spiel grollend: "Es ist eine Schande, das wir auf einem solchen Wacholdergelände spielen müssen."


Gegen 1936 kam der regelmäßige Spielbetrieb durch die nationalsozialistischen Einflüsse allmählich zum Erliegen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnte nach langwierigen Verhandlungen der Spielbetrieb mit Genehmigung der amerikanischen Militärregierung 1945 in Wiesenbach wieder aufgenommen werden. Vorher aber musste der Verein in neu aufgestellten Statuten beweisen, das seine Mitglieder gut demokratisch gesinnt und friedliebend waren, nichts gegen die Amerikaner im Schilde führten und auch den allgemeinen Weltfrieden nicht gefährden wollten. Zu dieser Zeit waren die Schwierigkeiten für den Verein beinahe eben so groß wie zur Zeit der Gründung. Trikots, Sporthosen und Fußballschuhe hatten den langen Krieg nicht überstanden. In dieser Zeit der Not erwiesen sich die oft geschmähten mehr oder weniger fruchtbaren Äcker Wiesenbachs als sehr nützlich, denn auf ihnen Wuchs die neue Vereinskleidung, wenn auch über den Umweg einer Reihe verschiedenartiger Substanzen. 

Zum Glück aber blieben die Zeiten nicht schlecht. Das böse Wort vom "Wacholdergelände" kam den Wiesenbachern nicht aus dem Sinn. Und deshalb spuckten sie kräftig in die Hände und begannen 1953 mit dem Bau eines neuen Sportgeländes und einer vorbildlichen Turnhalle. Mit zähem Eifer wurde ein großer Teil der anfallenden Arbeit in freiwilligem Einsatz bewältigt. Große Verdienste um den Ausbau der Sportanlage erwarb sich Fabrikant Wilhelm Christmann. der unermüdlich zum Gedeihen des Werkes beitrug und der auftretende Schwierigkeiten durch klugen Rat und selbstlose Tat beseitigen half. 1954 konnte Halle und Sportplatz in Verbindung mit einem Pokalturnier, an dem 16 Vereine teilnahmen, eingeweiht werden.

In 1957 erreichte der FV Wiesenbach den Aufstieg in die A-Liga Biedenkopf, und es war gleichzeitig der verdiente Lohn für die gute Kameradschaft, die in dieser Zeit herrschte. Die ganze Mannschaft war eine große Familie, und es fühlte sich jeder der Sache verpflichtet.  In den folgenden Jahren konnte sich die Mannschaft aufgrund eines enormen Einsatzes in der A-Liga gut behaupten und auftretende Schwierigkeiten -insbesondere die durch Bundeswehr und auswärtige berufliche Tätigkeit bedingte häufige Abwesenheit der Spieler - überwinden.

In dem Spieljahr  1963/64 gab es dann eine große Bewährung, denn es wurden die Kreise Biedenkopf und Dillenburg für eine überkreisliche A-Liga vorgesehen, zu dieser der Kreis Dillenburg die ersten 10 und der Kreis Biedenkopf die ersten 6 Mannschaften der bestehenden A-Liga stellen sollte. Durch den 5. Tabellenplatz in dieser Spielrunde gelang der Sprung in die überkreisliche A-Liga Dillenburg/Biedenkopf. Kämpferisch und materiell mussten große Anstrengungen unternommen werden, um dem bisherigen Ruf gerecht zu werden. Das Spieljahr  1965/66 führte den FV Wiesenbach dann mit dem Kreis Marburg zusammen. Es war gleichzeitig auch ein hartes Jahr für Verein und Spieler, denn es forderte seinen Zoll durch Verletzungen und die fehlenden Spieler konnten nicht immer durch gleichwertige ersetzt werden. Gezwungenermaßen musste der Verein dann den Weg in die B-Liga antreten. 

Im Jahre 1970 feierte der FV Wiesenbach sein 50jähriges Vereinsjubiläum im würdigen Rahmen.  1972 wurde der Sportplatz "Auf der Billn" nach mehrjähriger Bauzeit erneut seiner Bestimmung übergeben Der Einfallsreichtum der Wiesenbacher sorgte hier für einen kostengünstigen Neubau. So nutzte man den zu dieser Zeit stattfindenden Straßen- und Kanalbau in Wiesenbach und verwandte den Aushub als Untergrundmaterial für die neu zu errichtende Spielfläche.

1973 gelang dann endlich der lang ersehnte Aufstieg in die A-Liga Biedenkopf/Frankenberg. Mit "siebenjährigem Anlauf' errang die Mannschaft mit 10 Punkten Vorsprung souverän die Meisterschaft in der B-Liga. Nachdem sich der FV Wiesenbach in der A-Liga einige Jahre gut behaupten konnte, und noch in der Saison  1976/77 den 5. Platz belegte, erfolgte 1978 abermals der Abstieg in die B-Liga. Durch den Ausfall einiger Stammspieler war die Mannschaft nicht mehr in der Lage, das Klassenziel zu erreichen.

Ende der 70er Jahre errichtete der FV Wiesenbach in Eigenleistung ein Umkleidehaus neben dem Sportplatz "Auf der Billn". Auch hier konnte jetzt den Spielern und dem Schiedsrichter eine angemessene Umkleidemöglichkeit und gerade auch bei widrigen Witterungsverhältnissen eine "trockene" Halbzeit geboten werden. Nach dem Abstieg 1978 dauerte es wiederum 7 Jahre. bis im Jahre 1985 der erneute Aufstieg in die A-Liga Biedenkopf/Frankenberg gelang. Mit 20 Siegen und 4 Unentschieden wurde ungeschlagen die Meisterschaft in der B-Liga errungen.


In der folgenden Saison kämpfte die Mannschaft von Anfang an gegen den Abstieg. Am Ende belegte man punktgleich mit dem FV Wallau den 14. Platz, so das ein Entscheidungsspiel über den weiteren Verbleib in der A-Liga Klarheit bringen musste. In einem denkwürdigen und an Dramatik wohl kaum zu überbietenden Spiel konnte der FV Wiesenbach vor einer prächtigen Zuschauerkulisse die Begegnung mit 4 2 nach Verlängerung zu seinen Gunsten ent- und den Abstieg somit vermeiden.

 Auch in den folgenden Jahren hatten die Spieler des FV Wiesenbach in der A-Liga keinen leichten Stand und mehrfach konnte der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag gesichert werden.

 

Im Sommer 1987 begann der Bau des Rasenportplatzes bei der Sport- und Kulturhalle. 15 Jahre zuvor war der Bau dieses Platzes erstmals beantragt worden. Pünktlich zum 70-jährigen Vereinsjubiläum im Sommer 1990 konnte dann auf dem neuen Platz gespielt werden. Der Wiesenbacher Rasensportplatz gilt heute als einer der schönsten Fußballplätze in der hiesigen Region.

 Gerade auch im Bereich des Jugendfußballs, der das eigentliche Kapital eines Vereins wie des FV Wiesenbach darstellt, und wo die Situation durch das neue größer werdende Freizeitangebot in den letzten Jahren zunehmend schwieriger geworden ist, stehen den Spielern damit sehr gute Bedingungen für die Ausübung des Fußballsports zur Verfügung. Der Bau dieses Platzes ist somit auch eine lohnende Investition in die Zukunft und wird sicherlich mit dazu beitragen, das "i Wesseboch noch lange Fussbal gespehlt wedd".

Im Jahre 1988 wurde die A-Liga Biedenkopf gebildet, in der der FV Wiesenbach fortan um Punkte kämpfte. Im Zuge der Vorbereitung auf die Bezirksliga Biedenkopf/Dillenburg wurde die A-Liga für die Spielzeit  1990/91 in Bezirksliga Biedenkopf umbenannt, so das der FV Wiesenbach trotz eines 11.Platzes in der vorhergehenden Saison "aufgestiegen" war. Die Qualifikation für die Bezirksliga Biedenkopf/Dillenburg wurde aber nicht geschafft, so das der FV wieder in die A-Liga "Abstieg". Im folgenden Jahr kam es jedoch noch schlimmer und der Verein musste  1992 erneut den Abstieg in die B-Liga verkraften. Danach beschloß man, durch einen gezielten Neuaufbau wieder eine spielstarke Mannschaft zu bilden.


Die jahrelange gute Jugendarbeit des Vereins erwies sich hierbei von großem Vorteil. So konnte bereits im Jahre  1994   der Aufstieg in die A-Liga Biedenkopf wieder vollzogen werden, nachdem in der Saison 1993/94 in der B-Liga Biedenkopf punktgleich mit dem VfB Holzhausen der 1.Platz erreicht worden war.

 In der folgenden Saison 1994/95 konnte die Mannschaft personell noch einmal verstärkt werden und der Verein errang als Aufsteiger auf Anhieb die Meisterschaft in der A-Liga Biedenkopf. Dem FV 1920 Wiesenbach gelang damit innerhalb von 2 Jahren der "Durchmarsch von der B-Liga Biedenkopf in die Bezirksliga "Biedenkopf/Dillenburg". 1995 wurde mit insgesamt 5 "Festtagen" das 75-jährige Jubiläum des Vereins gebührend gefeiert.

Im Jahr 2000 musste man nach 5 Jahren in der Bezirksliga Biedenkopf/Dillenburg, obwohl sogar im ersten Jahr der dritte Platz erreicht wurde, nach 2 verlorenen Relegationsspielen den Abstieg in die A-Liga Biedenkopf hinnehmen.

Direkt danach, also in der Saison 2000/01, gelang der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga Nord. Dies war umso erfreulicher, als das bedingt durch eine Umstrukturierung alle A-Ligisten bis einschl. 6. Platz in die B-Liga absteigen müssen bzw. nur die Plätze 2. bis 5. in der A-Liga bleiben. Desweiteren spielt die Reserve bedingt durch den Aufstieg ab der Saison 2001/02 in Konkurrenz (also in der B-Liga).

Die Verweildauer in der Bezirksliga dauerte nicht lange, 2002 musste man den Abstieg in die A-Liga Biedenkopf/Dillenburg. Es schien, als wäre die A-Liga 2000/2001 zu schwach und die Bezirksliga 2001/2002 zu stark für die Mannschaft gewesen. Dies hängt letztendlich mit den Umfangreichen Umstrukturierungsmaßnahmen zusammen. Im Jahr 2002 sah man sich Vorstandsseitig veranlasst die Kirmes zukünftig nicht mehr auszutragen. Dies war für das Umfeld recht überraschend, aufgrund des immensen Aufwandes im Verhältnis zur Resonanz (Besucherzahl) wäre das fortführen eine gezwungene Maßnahme aus eher historischen Gründen gewesen. Speziell auch die Beteiligung an Arbeitsdiensten ließ letztendlich keine andere Schlussfolgerung zu.

Auch für die Jugend wurden verstärkt Aktivitäten unternommen, am 02. Oktober 2004 wurde das Bundesligaspiel Borussia Dortmund - 1.FC Nürnberg besucht, die Maßnahme wurde seitens der Jugendspieler mit großer Begeisterung angenommen. Im Rahmen des 85-jährigen Bestehens, wurde am 03.10.2005 in der Sport- und Kulturhalle eine Konzert mit den "fidelen Luftpumpen" vorgenommen. Rund 400 Besucher erfreuten sich an qualitativ hochwertiger Blasmusik.

Durch eine Niederlage im letzten Saisonspiel gegen den FSV Buchenau mit 1:5 musste man 2007 den Abstieg in die B-Klasse hinnehmen, dies war um so bitterer, als das der nächsthöher Platzierte Biedenkopf sein letztes Spiel mit 0:3 verlor und man in der Tordifferenz lediglich 1 Tor schlechter war.
Im darauffolgenden Jahr lag man am letzten Spieltag auf Platz 3, schaffte es jedoch nicht an den davorstehenden TSV Breidenstein und Allna/Ohetal trotz eines 10:0 Heimsieges vorbeizuziehen.

Im Jahre 2010 wurde das 90-jährige Vereinsjubiläum mit mehreren Aktivitäten gebührend gewürdigt.

2016 erreichte man die Relegation, nachdem in den Jahren zuvor diese immer knapp verpasst hatte. Im Rückspiel in Holzhausen musste ein 0:1 aufgeholt werden. Trotz spielerischer Überlegenheit gelang dies nicht, durch einen Konter verlor man am Ende wieder mit 0:1.

Dann war es soweit: trotz nicht ganz so guter Hinrunde kam es zum "Finale" im letzten Spiel gegen die SG Dautphetal. Beide waren Punktgleich, das Spiel endete 3:3 Unentschieden. Daher musste der direkte Vergleich bemüht werden: durch den 2:0 Sieg im Hinspiel war Wiesenbach B-Liga Meister 2017.